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Venus Nase

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Nasenkorrektur

Die Nase ist ein wichtiger Blickpunkt des Gesichtes. Obwohl es ästhetische

Idealmaße und Winkel gibt, ist die individuelle Harmonie zwischen Nase und Gesichtsform entscheidend.

Insbesondere bei der Nasenkorrektur ist somit ein ausführliches Beratungsgespräch essentiell, um die Wünsche des Patienten mit den operativen Möglichkeiten abzustimmen.

Die Form der Nase resultiert aus der Relation und Ausprägung der knöchernen und knorpeligen Elemente im Prinzip eines „Setzkastens“. Zusätzlich zu diesem „Grundgerüst“ bestimmt der Hautweichteilmantel die äußere Form.

 

Operationsverfahren:

Bekannte Nasendeformitäen sind z.B. der Nasenhöcker, die zu große und zu lange Nase, die zu breite Nasenspitze, die herabhängende Nasenspitze etc.

Bei all diesen unterschiedlichen Formen ist eine variable, individuelle Korrektur der verschiedenen Stützelemente der Nase notwendig. Die Schnittführung liegt entweder von außen nicht sichtbar in beiden Nasenlöchern oder es erfolgt zusätzlich ein kleiner, querer Hautschnitt am Nasensteg, im Sinne einer „offenen Rhinoplastik“.

 

 

Nachbehandlung:

Je nach Operationsverfahren wird ein Alu-Nasensplint oder ein Nasengips für ca. 8 bis 12 Tage angelegt. Die intraoperativ eingebrachte Nasentamponade wird am zweiten bis dritten postoperativen Tag, die Fäden am achten Tag entfernt. Ein Hochlegen und Kühlen des Kopfes ist besonders wichtig, um die möglichen Blutergüsse schnell zum Abklingen zu bringen. Sportliche Aktivitäten sollten für vier Wochen vermieden werden.

 

 

Narkoseform:

Eine Nasenkorrektur erfolgt entweder in Schlafnarkose mit örtlicher Betäubung oder in Vollnarkose. Bei geringfügigeren Korrekturen ist der Eingriff ambulant. Ausgedehnte Neuformungen werden in Vollnarkose mit eintägigem stationären Aufenthalt vorgenommen.

 

Komplikationsmöglichkeiten:

Eine anfängliche Schwellung und Blauverfärbung ist ja nach Umfang der Operation für einige Tage normal. Die Schmerzen übersteigen nicht einen mäßigen Wundschmerz. Generelle Risiken sind Bluterguss, Entzündung, Wundheilungsstörung, Narbenbildung, eventuell vorübergehend ein abgeschwächtes Gefühl und vermehrte Kälteempfindlichkeit der Nase, sowie gelegentlich tastbare Kanten nach Höckerabtragung, etc..

Eine operativ korrigierte Nase verändert, beziehungsweise verbessert sich noch bis zu gut einem Jahr nach der Operation im Sinne einer weiteren Hautschrumpfung sowie Verbesserung der Durchblutungs- und Lymphabflusssituation.



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