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Venus Brust

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Brustvergrößerung

Eine zu kleine Brust oder eine übermäßig hängende Brust mit fehlendem Volumen nach Schwangerschaft oder Gewichtszunahme stellt für viele Patientinnen ein großes Problem dar, das die gesamte Lebensqualität negativ beeinflusst. Das Selbstbewusstsein ist auf vielen Sektoren des täglichen Lebens, häufig aber auch in der Partnerschaft, gemindert.

Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Brustvergrößerung (Augmentation) ist ein ausführliches Beratungsgespräch, um Ihre Wünsche mit den operativen Möglichkeiten in Einklang zu bringen. So hängt zum Beispiel die Wahl der Prothesengröße nicht nur von Ihren Vorstellungen, sondern unter anderem auch von der gesamten Statur, dem Brustkorbumfang, der natürlichen Brustbreite, dem vorhandenen Drüsengewebe und dem vorhandenen Hautmantel ab. Vor der Operation muss, je nach Größe der Brust, eine Ultraschalluntersuchung oder eine Mammographie zum Ausschluss eventueller ungewollter Veränderungen durchgeführt werden.

 

Operationsverfahren:

Ich verwende zur Brustvergrößerung meist anatomisch geformte (sprich der Natur nachgeformte, tropfenförmige), texturierte (an der Oberfläche aufgeraute) und vernetzte Silikonprothesen. Ein sehr variables Sortiment ermöglicht eine individuelle Augmentation für ein besonders gutes Ergebnis.

Die Vernetzung des Silikons macht ein „Auslaufen“ der Prothese unmöglich.

Die Schnittführung liegt auf cirka vier bis fünf Zentimeter Länge in der seitlichen Brustumschlagfalte. Die Prothese wird in den meisten Fällen im oberen Anteil unter den Brustmuskel und im unteren Anteil unter die Brustdrüse gelegt. Bei speziellen Voraussetzungen wird die Prothese auch nur unter der Brustdrüse platziert. Entscheidend für eine schöne neue Brustform ist die Schaffung eines idealen Prothesenlagers.

 

Nachbehandlung:

Die intraoperativ eingelegten Redondrainagen werden am zweiten bis dritten Tag gezogen, die Fäden verbleiben ca. 10 Tage. Ein Spezial BH sollte für drei Monate getragen werden. Schwer hebende Tätigkeiten und Sport, der besonders den Oberkörper einbezieht, muss für sechs bis acht Wochen unterlassen werden.

 

Narkoseform:

Die Operation erfolgt in Vollnarkose. Der stationäre Aufenthalt beträgt einen Tag.

 

Risiken:

Wie bei allen Operationen darf zwei Wochen vorher kein acetylsalicylhaltiges Schmerzmittel auf Grund der erhöhten Blutungsneigung eingenommen werden. Generelle Risiken sind Bluterguss, Entzündung, Wundheilungsstörungen, überschießende Narbenbildung, vorübergehendes Taubheitsgefühl an der Narbe, Kapselfibrose (Verhärtung der sich immer bildenden Kapsel um das Implantat), eventuell Materialermüdung und Prothesenwechsel, sowie Thrombose und Embolie. Eine eventuelle Schwangerschaft mit Stillen ist allerdings noch möglich.



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